Freitag, 20. November 2015

So läuft eine Videoprüfung an der FernUni Hagen

Gestern habe ich meine erste mündliche Prüfung an der Fernuni Hagen gehabt. Diese verlief besser als erwartet. Da es sich um eine Videoprüfung handelte und ich nicht wusste wie so etwas abläuft, war ich natürlich etwas mehr aufgeregt, als bei einer normalen mündlichen Prüfung.

Als ich mich entschlossen habe eine mündliche Prüfung zu absolvieren, war ich fest davon überzeugt, dass ich dafür nach Hagen fahren muss. Es steht ja auch, glaube ich, auf einer Seite der Fernuni, dass die Prüfungen nur in Ausnahmefall, z.b. wenn der Student aus dem Ausland kommt, per Videokonferenz gemacht werden können.

Die Anmeldung

Im ersten Schritt meldete ich mich per Email im Sekretariat des Lehrgebietes Multimedia und Internetanwendungen, welches für mein Modul, Dokumenten- und Wissensmanagement im Internet, zuständig ist und erkundigte mich nach einem möglichen Termin. Dabei erwähnte ich, dass ich den Termin möglichst am Freitag haben möchte, da ich von Hamburg aus anreisen würde. Frau Lücke, die für die Terminvereinbarungen zuständig ist, melde sich recht fix innerhalb einiger Tagen mit einem Terminvorschlag zurück. Sie bot auch direkt an die Prüfung per Videokonferenz zu machen, ich müsste mich jedoch in dem Studienzentrum schlau machen, ob es für die auch passt.

Nach der Termin mit dem Studienzentrum und dem Lehrgebiet abgesprochen wurde, musste ich nur noch das Anmeldeformular ausfüllen und an das Studienzentrum schicken, damit sie die Videoprüfung noch ein mal bestätigen. Das Studienzentrum Hamburg, hat das ausgefüllte und unterschriebene Formular auch in elektronischer Form akzeptiert. Nach ein paar Wochen bekam ich eine Terminbestätigung zusammen mit einem Formular, welches man zusammen mit einem Lichtbildausweis und dem Studentenausweis zur Prüfung mitbringen muss.

Die Prüfung



Das Studiumzentrum in Hamburg befindet sich in der







Anschließend schaltete der Prof. die Leitung stumm und beriet sich mit dem Beisitzer. Nach kurzer Zeit wurde die Note bekannt gegeben und begründet. Der Prof. verabschiedete sich und die Prüfung war beendet.

Fazit

Für mich war das auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, die mir viel Zeit und Geld(Keine extra Kosten, auch für die Prüfung nicht) bei meiner weiten Anreise nach Hagen gespart hat. Aus meiner Sicht ist weniger stressig die Prüfung in einem Studienzentrum in meiner Nähe machen zu können. Ich finde auch, dass es im Jahr 2015 eine solche Prüfungsart an einer Fernuni zum Standard gehört.


  P.S. Ich bin gerade noch auf einen ausführlichen Bericht über den Ablauf der Videoprüfung von Joachim Uhl gestossen.

Kommentare:

  1. Das hört sich doch gut an. Weiß man eigentlich, ob die Durchfallquote bei der mündl. besser/schlechter oder ungefähr gleich zu den schriftlichen Prüfungen ist?

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    1. Ich habe keine Informationen über die Durchfallquote, wäre aber bestimmt interessant. Ich persönlich finde mündliche Prüfungen besser, da die zum einen kürzer sind und zum anderen, kann der Prof die Frage umformulieren, wenn man sie nicht ganz verstanden hat. Und ich denke meistens werden die Profs die selben Fragen stellen, und hier helfen die Protokolle immens.

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